Ich wurde 2007 geboren und durfte bis Oktober 2024 wunderschöne 17 Jahre alt werden.

Warum sollte ich nicht zurückkommen? Sie füttern mich und manchmal höre ich Kojoten ganz in der Nähe heulen – das sind zwei verdammt gute Gründe, in der Nähe des Wohnwagens oder meiner Menschen zu bleiben, wenn wir wandern sind. Und ich mag sie wirklich – habe ich schon erwähnt, dass sie mich füttern?

Hey, ich bin eine Katze! Von Natur aus ein höheres Wesen. Gepaart mit meinen außergewöhnlichen, hochentwickelten Sinnen finde ich immer nach Hause. Na ja, und die Tatsache, dass ich mich nie weit von unserem Wohnwagen entferne, außer einer meiner Menschen begleitet mich. Aber das bleibt unser Geheimnis, verstanden?

Haben sie nicht. Ich kann es mir einfach nur nicht vorstellen, mit Leine draußen zu sein und benehme mich entsprechend (meistens).

Meistens ja. Manchmal stehen wir aber auch auf Campingplätzen. Und Campingplätze mag ich wirklich überhaupt nicht. Auf den meisten darf ich nur an der Leine nach draußen (die ich ja gar nicht leiden kann). Und du kannst dir sicher vorstellen, dass es an der Leine unmöglich ist, all die aufregenden Dinge zu erschnüffeln und zu inspizieren – wie zum Beispiel Abwasseranschlüsse.

Ich habe ein paar Futterumstellungen durchgemacht. Aus irgendeinem Grund entwickelte ich eine Hühner- und Ei-Allergie. Also bin ich auf ein Nassfutter mit wenigen Inhaltsstoffen (Monoprotein) umgestiegen – Pute als einzige Proteinquelle. Es war in Bezug auf Nährstoffe, Fett, Eiweiß und umsetzbare Energie absolut vollwertig und ausgewogen. Trotzdem fing ich an, Gewicht zu verlieren. Da ich eine ziemlich aktive Katze war, dachten meine Menschen und ich zuerst an ein Kaloriendefizit. Doch selbst nachdem sie meine tägliche Futtermenge auf über 400 kcal umsetzbare Energie erhöht hatten, nahm ich nicht zu. Es wurde klar, dass etwas nicht stimmte und ich das Futter nicht richtig verdauen konnte. Außerdem fing ich an, meine Menschen pausenlos anzumaunzen, weil ich ständig Hunger hatte. Sie gaben mir eine riesige Portion und 30 Minuten später bin ich schon wieder fast verhungert. Ich fühlte mich nicht wirklich krank und Energie fehlte mir auch nicht. Mein Fell war nach wie vor wunderschön glänzend und weich. Wir waren alle mit unserem Latein am Ende. Dann beschlossen wir, eine Rohfleischfütterung (BARF) auszuprobieren. Nun ja, es war gefriergetrocknetes Rohfutter. Und es hat funktioniert! Wir haben langsam angefangen, aber am Anfang hatte ich trotzdem Durchfall. Nach einer Weile wurde es besser und wir erhöhten die Futtermenge. Ich war nicht mehr ständig hungrig und wurde viel entspannter. Dann ergänzten meine Menschen meinen Speiseplan um Trockenfutter (Weißfisch) und endlich nahm ich zu. Zeitsprung: Meine Menschen füttern mich zu etwa 70 % mit gefriergetrockneter Pute, 15 % Trockenfutter und 15 % Dosen-Nassfutter. Das Ziel ist es, den Anteil an gefriergetrocknetem Rohfutter auf etwa 80–100 % zu steigern und Trockenfutter nur noch an Reisetagen zu geben.